Das erotische Machtgefälle – ob in Form von Dominanz und Unterwerfung, Rollenspielen oder langfristigen Beziehungsdynamiken – fasziniert viele Menschen und ist in der Sexualität inzwischen weit verbreitet. Für manche ist es ein fantasievolles Spiel, für andere ein zentraler Teil ihrer sexuellen Identität.
Samstag (10:00–17:00 Uhr) – Theorie
- Theorie und Aufklärung über das erotische Machtgefälle
- Begriffsklärung und Differenzierung
- Psychologische & Physiologische Grundlagen: Anziehungskraft, Reiz, Fantasie & Rollenbilder
- Unterschiedliche psychologische Erklärungsansätze und ihr Nutzen für die Selbstreflexion
- Erscheinungsformen und Ausprägungen
- Abgrenzung zu Gewalt, Missbrauch und ungewollten Dynamiken
- Einführung in sichere Gestaltung: Basiswissen Kommunikation, Einvernehmlichkeit, Grenzen, Hilfe beim eigenen Rollenverständnis
Sonntag (10:00–17:00 Uhr) – Hoher Praxisbezug
- Vertiefung: Arbeit mit Klienten, die das erotische Machtgefälle erkunden oder leben wollen
- Unterstützung und Begleitung beim Einstieg: Setting, Kommunikation, Sicherheitskonzepte
- Methoden & konkrete Interventionen für Einzelpersonen und Paare, um individuelle Fantasien in gelebte Praxis zu überführen
- Erkennen und Ansprechen riskanter Dynamiken
- Fallarbeit aus der Praxis
- Begleitung bei unterschiedlichen Ausgangspunkten und Neigungsunterschieden in Paaren
Hinweis: Es werden Grundkenntnisse der beraterischen oder therapeutischen Arbeit vorausgesetzt; die Inhalte sind an ein Fachpublikum angepasst und weisen einen hohen Praxisbezug auf.
Methode
Vortrag und Wissensvermittlung, Austausch im Plenum, Fallbeispiele, Selbstreflexion, punktuelle Kleingruppenarbeit
Ort & Zeit
Online
Datum: 10. & 11.01.2026
Uhrzeit: 10:00–17:00 Uhr
Voraussetzungen zur Teilnahme
Tätigkeit im psychosozialen Bereich, Grundkenntnisse in Sexualtherapie/Beratung
Kosten
290 € inkl. 19 % MwSt.