Macht ist überall gegenwärtig: Jeder von uns hat in gewissen Bereichen mehr oder weniger Macht. Und Macht selbst ist auch nicht gut oder schlecht, die Frage ist eher: Wie wird sie genutzt? Auch in der Arbeit mit Paaren ist Macht kein Randthema – sie ist Beziehungsstruktur. Wer entscheidet, wer spricht, wer sich anpasst, wer bestimmt: Beziehung wird von Machtdynamiken geformt, die in den meisten Fällen nie direkt angesprochen, geschweige denn bewusst ausgehandelt werden. Für Fachpersonen, die mit Paaren arbeiten, ist das Erkennen und Begleiten dieser Strukturen eine der zentralen – und oft unterschätzten – Kompetenzen.
Dieser Vertiefungsworkshop vermittelt ein differenziertes Modell zur Analyse von Machtdynamiken in Beziehungen, ein visuelles Diagnostikinstrument für die direkte Arbeit mit Paaren sowie konkrete Interventionsansätze für die Praxis.
Konkreter Inhalt:
Hinweise für Teilnehmer des Workshops „Psychologie des erotischen Machtgefälles“:
Beide Workshops decken sich nur sehr geringfügig und ausschließlich zu Beginn (Definition von Macht, Quellen, usw.). Ansonsten fokussiert sich dieser Workshop auf allgemeine Machtstrukturen in Beziehungen, während „Psychologie des erotischen Machtgefälles“ mit Macht in Zusammenhang mit Erotik/ Sexualität/ BDSM arbeitet.
Methode
Vortrag und Wissensvermittlung, Austausch im Plenum, Kleingruppenarbeit in Breakout-Rooms, Fallarbeit, Selbstreflexion
Ort & Zeit
Samstag, 13. Juni 2026 | 10:00–15:30 Uhr
Voraussetzungen
Tätigkeit im psychosozialen Bereich; Grundkenntnisse in Beratung oder Therapie sowie der Arbeit mit Paaren
Kosten
195€ inkl. 19 % MwSt.
Hinweis: […]
Weitere Veranstaltungen: